Im Herzen von Afrika
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Beschrijving
Bol
Georg Schweinfurths Im Herzen von Afrika ist ein Hauptwerk der deutschsprachigen Afrikaforschung des 19. Jahrhunderts und schildert die Expeditionen des Autors zwischen 1868 und 1871 in die damals europäischen Lesern weitgehend unbekannten Regionen Zentralafrikas. Der Bericht verbindet präzise naturkundliche Beobachtung, ethnographische Beschreibung und spannungsvolle Reiseliteratur. Schweinfurth dokumentiert Landschaften, Pflanzen, Handelswege und Gesellschaften, darunter Azande und Mangbetu, mit dem Blick des Forschers, zugleich aber im zeittypischen kolonialen Deutungsrahmen. Georg Schweinfurth, 1836 in Riga geboren, war Botaniker, Geograph und Afrikareisender. Seine wissenschaftliche Ausbildung prägte seine Aufmerksamkeit für Flora, Kartographie und materielle Kultur; seine Reisen im Auftrag geographischer Interessen führten ihn an den Bahr al-Ghazal und bis in Gebiete nahe der Wasserscheiden von Nil und Kongo. Die Begegnung mit unbekannten Pflanzenarten, politischen Ordnungen und Handelsstrukturen gab seinem Werk den Charakter eines umfassenden Forschungszeugnisses. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Reiseberichte nicht nur als Abenteuer, sondern als Quellen europäischer Wissensgeschichte verstehen wollen. Es bietet eindrucksvolle Beobachtungen und verlangt zugleich kritische Lektüre seiner Epoche. Wer Afrika im Spiegel des 19. Jahrhunderts erforschen möchte, findet hier ein reiches, anspruchsvolles Dokument.
Georg Schweinfurths Im Herzen von Afrika ist ein Hauptwerk der deutschsprachigen Afrikaforschung des 19. Jahrhunderts und schildert die Expeditionen des Autors zwischen 1868 und 1871 in die damals europäischen Lesern weitgehend unbekannten Regionen Zentralafrikas. Der Bericht verbindet präzise naturkundliche Beobachtung, ethnographische Beschreibung und spannungsvolle Reiseliteratur. Schweinfurth dokumentiert Landschaften, Pflanzen, Handelswege und Gesellschaften, darunter Azande und Mangbetu, mit dem Blick des Forschers, zugleich aber im zeittypischen kolonialen Deutungsrahmen. Georg Schweinfurth, 1836 in Riga geboren, war Botaniker, Geograph und Afrikareisender. Seine wissenschaftliche Ausbildung prägte seine Aufmerksamkeit für Flora, Kartographie und materielle Kultur; seine Reisen im Auftrag geographischer Interessen führten ihn an den Bahr al-Ghazal und bis in Gebiete nahe der Wasserscheiden von Nil und Kongo. Die Begegnung mit unbekannten Pflanzenarten, politischen Ordnungen und Handelsstrukturen gab seinem Werk den Charakter eines umfassenden Forschungszeugnisses. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Reiseberichte nicht nur als Abenteuer, sondern als Quellen europäischer Wissensgeschichte verstehen wollen. Es bietet eindrucksvolle Beobachtungen und verlangt zugleich kritische Lektüre seiner Epoche. Wer Afrika im Spiegel des 19. Jahrhunderts erforschen möchte, findet hier ein reiches, anspruchsvolles Dokument.