Diese Studie ist ein Versuch, das Schicksal des Individuums im Kontext eines totalitären Staates zu untersuchen, in dem der Einzelne systematisch sowohl physisch als auch psychisch ausgebeutet und schikaniert wird. In diesem Staat erlegt die herrschende Partei ihren Bürgern auf strukturelle Weise verschiedene Gesetze auf und lässt sie in einem entmenschlichten Zustand zurück. Dennoch zeigt die Studie, wie der Einzelne stets die Möglichkeit hat, die Ordnung des vorgegebenen Herr-Knecht-Dialogs umzukehren, um so im Staat zum Herrn über sich selbst zu werden. Sozialpsychologie und existenzielle Dekonstruktion bilden die Grundlage für die Analyse der beiden dargestellten Situationen: Michel Foucaults Theorie von Macht und Wissen wird herangezogen, um darzustellen, wie der Einzelne in Ayn Rands "Anthem" entmenschlicht wird, während Friedrich Nietzsches Theorie vom Übermenschen als Mittel vorgeschlagen wird, mit dem der Einzelne sich emanzipieren und seine Freiheit zurückgewinnen kann, wie dies in George Orwells "1984" veranschaulicht wird. Die Studie schließt mit der These: Es liegt am Individuum, in dem Leben, das es führt, frei zu sein. Es gibt für niemanden eine Entschuldigung, da es stets seine eigene Entscheidung ist, der Mensch zu werden, der er sein möchte.
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