Der Erfolg jeder Branche lässt sich anhand des Unternehmenswerts bewerten. Die Kapitalstruktur spielt eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Rentabilität, um minimale Kapitalkosten und eine maximale Rendite für die Eigenkapitalgeber zu gewährleisten. Das Kapital stellt die Mittel dar, die dem Unternehmen für seine Geschäftstätigkeit zur Verfügung stehen. Die Kapitalstruktur bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital. Die Kapitalstruktur wird in der Regel anhand des Verschuldungsgrads oder des Eigenkapitalanteils (bzw. des Anteils der Aktionäre) gemessen. Die beiden wichtigsten Finanzierungsquellen für ein Unternehmen sind Eigenkapital und Fremdkapital. Wie sollten die Anteile von Eigenkapital und Fremdkapital in der Kapitalstruktur eines Unternehmens aussehen? Die Ermittlung des Verhältnisses zwischen Eigenkapital und Fremdkapital ist Teil des Kapitalstrukturmanagements. Die Wahl der Kapitalstruktur eines Unternehmens ist ein marketingbezogenes Problem. Im Wesentlichen geht es darum, wie das Unternehmen seine Cashflows in zwei große Komponenten aufteilt: eine feste Komponente, die zur Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber dem Fremdkapital vorgesehen ist, und eine Restkomponente, die den Eigenkapitalgläubigern zusteht.
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