Katharina von Bora: Geschichtliches Lebensbild
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Albrecht Thomas "Katharina von Bora: Geschichtliches Lebensbild" entwirft ein historisch fundiertes Porträt jener Frau, die als ehemalige Zisterzienserin und Gattin Martin Luthers eine Schlüsselgestalt der Reformationszeit wurde. Das Buch verbindet biographische Darstellung, kulturgeschichtliche Beobachtung und protestantische Erinnerungskultur: Katharinas Weg aus dem Kloster, ihre Ehe im Wittenberger Pfarrhaus, ihre wirtschaftliche Tatkraft und ihre Rolle im Kreis der Reformatoren erscheinen nicht als bloße Anekdoten, sondern als Spiegel eines tiefgreifenden religiösen und gesellschaftlichen Umbruchs. Albrecht Thoma, evangelischer Theologe und historisch gebildeter Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, schrieb aus einer Perspektive, die Frömmigkeit, Quelleninteresse und pädagogischen Anspruch miteinander verband. Sein Interesse an Katharina von Bora erklärt sich aus dem protestantischen Bedürfnis, die Reformation nicht allein als Werk großer Männer, sondern auch als Lebensform im Alltag sichtbar zu machen. Gerade die Gestalt der "Lutherin" erlaubte ihm, Ehe, Haus, Arbeit und Glaubensmut als geschichtliche Kräfte zu deuten. Empfohlen sei dieses Buch allen, die die Reformation jenseits dogmatischer Lehrsätze verstehen möchten. Es bietet kein modernes feministisches Porträt, wohl aber ein eindringliches Zeitbild, das Katharina von Boras Eigenständigkeit und geschichtliche Bedeutung würdigt.
Albrecht Thomas "Katharina von Bora: Geschichtliches Lebensbild" entwirft ein historisch fundiertes Porträt jener Frau, die als ehemalige Zisterzienserin und Gattin Martin Luthers eine Schlüsselgestalt der Reformationszeit wurde. Das Buch verbindet biographische Darstellung, kulturgeschichtliche Beobachtung und protestantische Erinnerungskultur: Katharinas Weg aus dem Kloster, ihre Ehe im Wittenberger Pfarrhaus, ihre wirtschaftliche Tatkraft und ihre Rolle im Kreis der Reformatoren erscheinen nicht als bloße Anekdoten, sondern als Spiegel eines tiefgreifenden religiösen und gesellschaftlichen Umbruchs. Albrecht Thoma, evangelischer Theologe und historisch gebildeter Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, schrieb aus einer Perspektive, die Frömmigkeit, Quelleninteresse und pädagogischen Anspruch miteinander verband. Sein Interesse an Katharina von Bora erklärt sich aus dem protestantischen Bedürfnis, die Reformation nicht allein als Werk großer Männer, sondern auch als Lebensform im Alltag sichtbar zu machen. Gerade die Gestalt der "Lutherin" erlaubte ihm, Ehe, Haus, Arbeit und Glaubensmut als geschichtliche Kräfte zu deuten. Empfohlen sei dieses Buch allen, die die Reformation jenseits dogmatischer Lehrsätze verstehen möchten. Es bietet kein modernes feministisches Porträt, wohl aber ein eindringliches Zeitbild, das Katharina von Boras Eigenständigkeit und geschichtliche Bedeutung würdigt.
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