Kleine Männer: Frauen: Buch 3
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Beschrijving
Bol
"Kleine Männer" führt die Welt von "Little Women" weiter und verlegt Alcotts moralisches und erzählerisches Interesse in die Schule Plumfield, die Jo March Bhaer und ihr Mann als pädagogisches Experiment leiten. Im Mittelpunkt stehen Jungen unterschiedlicher Herkunft, deren Temperamente, Fehler und Begabungen in episodisch verbundenen Szenen entfaltet werden. Der Stil verbindet häuslichen Realismus, sentimentale Erziehungserzählung und humorvolle Charakterzeichnung; zugleich steht der Roman im Kontext des amerikanischen Reformdenkens des 19. Jahrhunderts, das Bildung, Arbeit, Mitgefühl und moralische Selbstbildung eng verknüpft. Louisa May Alcott, 1832 in Neuengland geboren, wuchs in einem intellektuellen, reformorientierten Milieu auf: Ihr Vater Bronson Alcott war Pädagoge und Transzendentalist, die Familie stand Emerson und Thoreau nahe. Eigene Erfahrungen mit Armut, Erwerbsarbeit, Krankenpflege im Bürgerkrieg und unkonventionellen Erziehungsmodellen prägten ihren Blick auf Kindheit und soziale Verantwortung. In "Kleine Männer" verarbeitet sie diese biographischen und philosophischen Einflüsse zu einer optimistischen, doch keineswegs naiven Vision gemeinschaftlichen Lernens. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die in Kinderliteratur mehr suchen als nostalgische Idylle. Alcott zeigt, wie Erziehung durch Vertrauen, praktische Tätigkeit und liebevolle Konsequenz gelingen kann. Gerade wegen seiner historischen Distanz eröffnet der Roman einen anregenden Blick auf bis heute aktuelle Fragen nach Charakterbildung, Fürsorge und gerechter Gemeinschaft.
"Kleine Männer" führt die Welt von "Little Women" weiter und verlegt Alcotts moralisches und erzählerisches Interesse in die Schule Plumfield, die Jo March Bhaer und ihr Mann als pädagogisches Experiment leiten. Im Mittelpunkt stehen Jungen unterschiedlicher Herkunft, deren Temperamente, Fehler und Begabungen in episodisch verbundenen Szenen entfaltet werden. Der Stil verbindet häuslichen Realismus, sentimentale Erziehungserzählung und humorvolle Charakterzeichnung; zugleich steht der Roman im Kontext des amerikanischen Reformdenkens des 19. Jahrhunderts, das Bildung, Arbeit, Mitgefühl und moralische Selbstbildung eng verknüpft. Louisa May Alcott, 1832 in Neuengland geboren, wuchs in einem intellektuellen, reformorientierten Milieu auf: Ihr Vater Bronson Alcott war Pädagoge und Transzendentalist, die Familie stand Emerson und Thoreau nahe. Eigene Erfahrungen mit Armut, Erwerbsarbeit, Krankenpflege im Bürgerkrieg und unkonventionellen Erziehungsmodellen prägten ihren Blick auf Kindheit und soziale Verantwortung. In "Kleine Männer" verarbeitet sie diese biographischen und philosophischen Einflüsse zu einer optimistischen, doch keineswegs naiven Vision gemeinschaftlichen Lernens. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die in Kinderliteratur mehr suchen als nostalgische Idylle. Alcott zeigt, wie Erziehung durch Vertrauen, praktische Tätigkeit und liebevolle Konsequenz gelingen kann. Gerade wegen seiner historischen Distanz eröffnet der Roman einen anregenden Blick auf bis heute aktuelle Fragen nach Charakterbildung, Fürsorge und gerechter Gemeinschaft.
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