Diese Studie befasst sich mit der Identitätskrise in zwei auf Französisch verfassten afrikanischen Texten: "Une vie de boy" von Ferdinand Oyono und "L'ex-père de la nation" von Aminata Sow Fall.Meine beiden Hauptfragen lauten: Inwiefern hat die schwarze Figur während der Kolonialzeit Schwierigkeiten, sich zu behaupten? Und inwiefern ist die schwarze Figur in Machtposition nach der Unabhängigkeit nicht in der Lage, ein gutes Beispiel für echte Demokratie zu geben? Im ersten Kapitel untersuche ich das Leben von Toundi im "Quartier européen" und die Sorgen, die er aufgrund seiner Arbeit als Diener des Kommandanten hegt. Im zweiten Kapitel analysiere ich den Text von Sow Fall und stelle dabei die Frage nach der Führungskrise bei Madiama und seiner Regierung sowie nach dem Fortbestehen der kolonialen Präsenz in Regierungsbereichen trotz der Unabhängigkeit. Das Hauptziel dieser Studie ist es, zu vergleichen, wie die beiden Autoren diese Identitätsfrage bei den schwarzen Figuren während der Kolonialzeit und nach der Unabhängigkeit behandeln.
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