Die vorliegende Studie befasst sich mit der Vielfalt der kommerziell genutzten Fischfauna an drei Anlandungszentren, nämlich Sikka Bander, Bed (Rasulnagar) und Bedibander, unter Verwendung verschiedener Fanggeräte, die in der Umgebung des Meeresnationalparks (MNP) Jamnagar eingesetzt werden. Die Probenahme erfolgte in monatlichen Abständen zwischen September 2012 und April 2013. Insgesamt wurden 96 Fischarten im MNP nachgewiesen. Von den insgesamt 43 Familien, die in der Umgebung des MNP nachgewiesen wurden, wurden 84 kommerziell genutzte Fischarten in der Umgebung des MNP-Gebiets registriert. Die Ordnung der Perciformes dominiert, gefolgt von den Ordnungen Clupiformes, Tetraodontiformes und Pleuronectiformes. Die dominierenden Familien waren die Carangidae, gefolgt von den Scianidea, Clupeidae, Haemulidae, Serranidae und Sparidae. Vier Haupttypen von Fanggeräten, nämlich Kiemennetze, Haken und Leinen, Vada (Stakenetze) und Wurfnetze mit unterschiedlichen Maschenweiten, wurden für die Kategorisierung in den Fischgründen der drei Anlandungszentren verwendet. Insgesamt wurden 25 Arten aus der IUCN-Liste identifiziert. Von diesen waren 24 Arten gefährdet, sechs Arten potenziell gefährdet, 15 Arten nicht gefährdet und zwei Arten unzureichend dokumentiert. Die Umgebung des MNP, Jamnagar und des Golfs von Kachchh in Indien zeichnet sich durch eine einzigartige und komplexe Artenvielfalt aus.
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