Dieses Buch untersucht japanische Animationsfilme des Studio Ghibli unter dem Gesichtspunkt von Krieg und Frieden. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen vor allem Filme unter der Regie von Hayao Miyazaki, einem "japanischen Meister der Animation", der im September 2013 seinen offiziellen Rückzug aus dem Filmgeschäft bekanntgab. Aus der Perspektive der Friedensforschung hat der Autor erneut festgestellt, dass die Animationsfilme von Miyazaki sich mit realen Kriegen vom Ersten Weltkrieg bis zum Irakkrieg 2003 befassen. Dieses Buch untersucht die folgenden Animationsfilme von Studio Ghibli: 1) Nausicaä aus dem Tal der Winde (1984), 2) "Laputa - Das Schloss im Himmel" (1986), 3) "Das Grab der Leuchtkäfer" (1988), 4) "Porco Rosso" (1992), 5) "Das wandelnde Schloss" (2004) und 6) "Der Wind steigt" (2013). Aus der Perspektive der Friedensforschung und der internationalen Beziehungen analysiert diese Studie die Relevanz der Filme für den Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg, den Kalten Krieg, den Krieg gegen den Terror sowie für einige nuklearbezogene Themen im Kontext nach dem 11. März. Darüber hinaus untersucht dieses Buch die Implikationen der Fallstudien für die Friedenserziehung, damit die Filme von Studio Ghibli als Quellen für die Schaffung von "Friedensverteidigungsmechanismen" in den Herzen des Publikums auf der ganzen Welt betrachtet werden können.
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