Das Buch, das Sie in Ihren Händen halten, ist mehr als nur ein Buch: Es ist eine Einladung, in neue Gewässer zu segeln. Während die künstliche Intelligenz mit einer Kraft in die akademische Welt eindringt, die wie ein Schwall wirken kann, ist es selten geworden, eine Stimme zu hören, die weder in lähmende Angst noch in naive Begeisterung verfällt.Der Autor schlägt uns hier einen "Mittelweg" vor. Aber Vorsicht: Es handelt sich dabei nicht um einen lauwarmen Kompromiss oder eine bequeme Position. Es ist ein anspruchsvoller Weg, der von einer einzigartigen Sichtweise geprägt ist. Er verfügt über eine doppelte Kultur - die tiefe Kultur der klassischen Geisteswissenschaften und die technische Kultur des Digitalpraktikers - und stellt eine ungeschminkte Diagnose unserer Zeit.Seine Feststellung ist klar: "Die KI ersetzt diejenigen, die nicht wissen, wie man sie benutzt". Doch auf diesen Seiten wandelt sich dieser Satz. Kapitel für Kapitel wird das, was als Bedrohung erscheinen konnte, zu einem Versprechen der Emanzipation. Der Autor führt uns hinter die Kulissen der großen Sprachmodelle, hinterfragt die Rolle des Professors im digitalen Zeitalter und skizziert konkrete Wege, wie die Universität ihre Seele gegenüber den Tech-Giganten bewahren kann.
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