Kulturerbe Hund ist eine systemische Analyse der ältesten Partnerschaft der Menschheit - und ihrer systematischen Zerstörung durch eine Allianz aus Überregulierung, Marktlogik und ideologischer Verblendung.Das Buch zeigt, dass der Hund weit mehr ist als ein Begleiter: Er ist die erste Interspecies Extension des Menschen - eine lebendige, atmende Prothese, die über 2.200 Arten von spezialisierten Nischen ersetzt hat, die wir sonst selbst hätten besetzen müssen. Allein 400 Typen davon hat der Hund in sich vereint: vom Wächter über den Jäger bis zum Tröster.Es zeichnet nach, wie diese Jahrtausende alte Allianz in den letzten 25 Jahren durch eine Politik der Gruppe Null - der ersten Bevölkerungsgruppe, an der neue Kontrolltechnologien erprobt werden - in eine existenzielle Krise gestürzt wurde. Besonders das organisierte Hundewesen (die kontrollierten Zuchtverbände) steht unter Beschuss, während der unkontrollierte Markt (illegale Vermehrung, Importe, Social-Media-Trends) unbehelligt wuchert - eine fatale Fehlsteuerung.Im Kern geht es um die Frage: Was verlieren wir, wenn wir den Hund aus der Mitte der Gesellschaft verbannen? Die Antwort ist so simpel wie erschütternd: Wir verlieren nicht nur eine Tierart. Wir verlieren eine Überlebensbedingung.
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