Lese Rechtschreibstoerung

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Bol Partner Warum haben ca. 5% der Grundschulkinder trotz normaler Begabung und ausreichendem Schulunterricht erhebliche Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens? Wodurch ist eine solche Lese- Rechtschreibstörung gekennzeichnet, wie wirkt sie sich im Schulalltag und im späteren Leben aus? Wie kann man die Lese-Rechtschreibstörung möglichst früh diagnostizieren und wie kann man die betroffenen Kinder optimal fördern? Dies sind zentrale Fragen, die in diesem Buch auf der Basis des aktuellen Standes der internationalen Forschung behandelt werden. Zunächst wird die unbeeinträchtigte Entwicklung der Schriftsprache dargestellt, eine wichtige Grundlage für das Verständnis der Lese-Rechtschreibstörung. Danach wird das Erscheinungsbild der Lese-Rechtschreibstörung ausführlich beschrieben sowie die klinische Klassifikation erläutert und kritisch diskutiert. Im Anschluss werden verschiedene wissenschaftlich begründete Ansätze zu Ursachen der Lese- Rechtschreibstörung besprochen. Das bis dahin vermittelte Wissen bildet das Fundament für die Auseinandersetzung mit eher anwendungsbezogenen Fragen zur Diagnostik und Förderung: Kann man ein Risiko für Lese-Rechtschreibschwierigkeiten bereits im Vorschulalter feststellen? Welche Verfahren werden für die Diagnostik der Lese-Rechtschreibstörung eingesetzt? Kann man der Entstehung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten vorbeugen? Welche Ansätze zur Intervention gibt es und welche sind besonders vielversprechend? Die Zielgruppen Studierende der Fachrichtungen (Schul-)Psychologie, Logopädie und Patholinguistik sowie Lehramtsstudenten und alle, die sich beruflich mit der Thematik auseinandersetzen, insbesondere Lehrer, Schulpsychologen, Psychologen, Lerntherapeuten, Erzieher, Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychiater sowie der interessierte Laie. Die Autoren Priv.-Doz. Dr. habil. Claudia Steinbrink ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl fürKognitive und Entwicklungspsychologie der Technischen Universität Kaiserslautern. Schwerpunkte ihrer Lehre sind schulbezogene Themen der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie. Den Schwerpunkt ihrer Forschung bilden grundlagenwissenschaftliche wie anwendungsbezogene Projekte zu kognitiven Grundlagen der Schriftsprachentwicklung und der Lese-Rechtschreibstörung. Prof. Dr. habil. Thomas Lachmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Kognitive und Entwicklungspsychologie und Leiter des Fernstudiengangs Psychologie kindlicher Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten an der Technischen Universität Kaiserslautern. Zusammen mit seiner Arbeitsgruppe arbeitet er an der experimentellen Erforschung der Entwicklung kognitiver Funktionen, insbesondere der neuro-kognitiven Grundlagen des Schriftspracherwerbs und der Lese- Rechtschreibstörung.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wie geht das /G/ noch mal?" - diese und andere Fragen stellen sich zahlreiche Schüler tagtäglich. Schüler, die häufig massive Probleme im Lesen und Rechtschreiben haben. Sie haben eine Lernstörung, genauer gesagt eine spezifische und andauernde Lernstörung, mit dem Namen Lese-Rechtschreibstörung. Der Begriff Lernstörung bezeichnet eine deutliche Minderleistung beim absichtsvollen Lernen. Bei der Lese-Rechtschreibstörung äußern sich diese Minderleistungen darin, dass die gewünschten Voraussetzungen und Fertigkeiten im Lesen und Schreiben nicht in ausreichender Qualität, Sicherheit und angemessener Zeit erworben werden. Doch die Aneignung der Schriftsprache ist für die weitere Entwicklung des Kindes grundlegend und ein Versagen auf diesem Gebiet beeinträchtigt nicht nur die weitere Schul- und Berufslaufbahn. Vielmehr hat diese Störung in vielen Fällen verheerende Auswirkungen auf die Selbstwahrnehmung und das Sozialverhalten des betroffenen Kindes.


Productspecificaties

EAN
  • 9783640409945
  • 9783642418419
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