Maria Schweidler: Die Bernsteinhexe
Uitgelicht
|
10,70 |
Naar shop
|
|
10,70 |
Naar shop
|
|
22,71 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
Maria Schweidler: Die Bernsteinhexe erzählt die Geschichte einer Pfarrerstochter auf Usedom während des Dreißigjährigen Krieges, deren Schönheit, Frömmigkeit und rätselhafter Bernsteinfund sie in den Verdacht der Hexerei bringen. Meinhold verbindet Kriminalfall, Märtyrerlegende und konfessionell gefärbte Dorfchronik zu einer kunstvollen historischen Fiktion. Der altertümelnde Stil, die scheinbar dokumentarische Erzählhaltung und die genaue Milieuschilderung stellen den Roman in den Kontext romantischer Mittelalter- und Quellenimitationen. Wilhelm Meinhold, 1797 in Pommern geboren, war evangelischer Geistlicher, Schulmann und Schriftsteller. Seine Vertrautheit mit lutherischer Theologie, pommerscher Landschaft, Volksglauben und archivalischen Formen prägte dieses Werk entscheidend. Indem er den Text zunächst als aufgefundenes Manuskript ausgab, nutzte er seine antiquarischen Kenntnisse, um die Grenze zwischen Geschichtsschreibung und Erfindung bewusst zu verwischen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Romane nicht nur als Unterhaltung, sondern als Reflexion über Wahrheit, Aberglauben und soziale Gewalt verstehen. Die Bernsteinhexe bietet Spannung, sprachliche Eigenart und kulturgeschichtliche Schärfe; zugleich zeigt sie, wie leicht Frömmigkeit, Neid und juristische Willkür ein unschuldiges Leben bedrohen können.
Maria Schweidler: Die Bernsteinhexe erzählt die Geschichte einer Pfarrerstochter auf Usedom während des Dreißigjährigen Krieges, deren Schönheit, Frömmigkeit und rätselhafter Bernsteinfund sie in den Verdacht der Hexerei bringen. Meinhold verbindet Kriminalfall, Märtyrerlegende und konfessionell gefärbte Dorfchronik zu einer kunstvollen historischen Fiktion. Der altertümelnde Stil, die scheinbar dokumentarische Erzählhaltung und die genaue Milieuschilderung stellen den Roman in den Kontext romantischer Mittelalter- und Quellenimitationen. Wilhelm Meinhold, 1797 in Pommern geboren, war evangelischer Geistlicher, Schulmann und Schriftsteller. Seine Vertrautheit mit lutherischer Theologie, pommerscher Landschaft, Volksglauben und archivalischen Formen prägte dieses Werk entscheidend. Indem er den Text zunächst als aufgefundenes Manuskript ausgab, nutzte er seine antiquarischen Kenntnisse, um die Grenze zwischen Geschichtsschreibung und Erfindung bewusst zu verwischen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Romane nicht nur als Unterhaltung, sondern als Reflexion über Wahrheit, Aberglauben und soziale Gewalt verstehen. Die Bernsteinhexe bietet Spannung, sprachliche Eigenart und kulturgeschichtliche Schärfe; zugleich zeigt sie, wie leicht Frömmigkeit, Neid und juristische Willkür ein unschuldiges Leben bedrohen können.