Diese Studie untersucht den Einfluss der medizinischen Ausbildung auf das Wissen, die Einstellungen, die Praktiken (KAP) und die Barrieren von Gesundheitsdienstleistern bei der Umsetzung des nicht-pharmakologischen Schmerzmanagements während der Geburt in ausgewählten Lehrkrankenhäusern in Kenia. Es wurde ein querschnittliches deskriptives Design bei 266 Gesundheitsdienstleistern, darunter Ärzte, Pflegekräfte und Studierende, angewendet. Die Ergebnisse zeigten, dass ein erheblicher Teil über unzureichendes Wissen verfügte, obwohl die Einstellungen gegenüber nicht-pharmakologischen Methoden allgemein positiv waren. Zu den gängigen Praktiken gehörten Atemübungen, Massagen und Positionierungstechniken. Als Haupthindernisse wurden jedoch Zeitmangel, unzureichende Ausbildung und patientenbezogene Faktoren wie Unwilligkeit identifiziert. Die Studie zeigt Lücken im bestehenden Lehrplan auf und betont die Notwendigkeit strukturierter Aus- und Weiterbildungsprogramme. Eine Stärkung der medizinischen Ausbildung und die Integration evidenzbasierter nicht-pharmakologischer Ansätze in die Praxis können das Wehenschmerzmanagement verbessern und die Ergebnisse der Mütterpflege optimieren.
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