"Man folgt ihrer Analyse um so bereitwilliger, als sie ohne moralischen Aplomb, ohne ideologischen Eifer auskommt. Erfreulich nüchtern, mit angelsächsicher Sachlichkeit beschreibtsie das fraglos bewegende Schicksal. Aus den familiären wie aus den historischen Umständen weiß sie es zu erklären. Ein Glücksfall für die Biographen ist Hans Fallada nach wie vor." Thomas Rietzschel, FAZ "Ein besonderer Vorzug dieser Biographie liegt im Bemühen, die Verwobenheit des Schriftstellerlebens in die gesellschaftspolitischen, politischen, kulturpolitischen Bedingungen seiner Zeit aufzuhellen. (...) So deutlich ist das Ursachenfeld, das diesen Rudolf Ditzen zu Hans Fallada trieb, noch nie ausgebreitet worden (...) Und schließlich hat das Werk auch hervorragende Gebrauchseigenschaften: das fängt bei den orientierenden Registern an, ergänzende Anmerkungen, als Fußnoten den Kapiteln zugeordnet, ein Index mit integrierten Stichworten helfen im Umgang mit der verzweigten Materie." Manfred Kuhnke, Nordkurier Ein Leben in Gegensätzen Hans Fallada lebte viele Leben und viele auf einmal: als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, als liebevoller Familienvater und manischer Schreiber. Sein Werk reicht vom Welterfolg "Kleiner Mann - was nun?" bis zu Belanglosem. Auch hier extreme Gegensätze. Die irische Fallada-Forscherin Jenny Williams macht dieses widerspruchsvolle Schicksal bis ins Detail nachvollziehbar. Das gelingt ihr spannend und überzeugend, denn sie stützt sich auf Quellen, die in diesem Ausmaß bisher noch nicht erschlossen wurden. Dazu gehören vor allem zahlreiche Briefe aus dem Fallada-Archiv und unveröffentlichte Erinnerungen der Eltern. "Immer wieder haben spätere Forscher versucht, das Schicksal von Rudolf Ditzen, wie der Autor eigentlich hieß, in den Büchern von Hans Fallada zu entdecken. Noch nie aber ist das so überzeugend gelungen wie in der Biographie der irischen Germanistin Jenny Williams." Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bol PartnerDie Analyse überzeugt durch ihren nüchternen und sachlichen Ansatz, der ohne moralischen Aplomb und ideologischen Eifer auskommt. Die Autorin beleuchtet das bewegende Schicksal von Hans Fallada, indem sie sowohl familiäre als auch historische Umstände erklärt. Ihr Werk ist ein Glücksfall für Biographen. Ein besonderer Vorzug dieser Biographie liegt im Bemühen, die Verflechtung des Lebens des Schriftstellers mit den gesellschaftspolitischen und kulturellen Bedingungen seiner Zeit zu verdeutlichen. So wird das Ursachenfeld, das Rudolf Ditzen zu Hans Fallada führte, umfassend und klar dargestellt. Zudem bietet das Buch hervorragende Gebrauchseigenschaften, unterstützt durch orientierende Register, ergänzende Anmerkungen und einen integrierten Index, die den Umgang mit der komplexen Materie erleichtern. Hans Fallada lebte ein Leben voller Gegensätze: als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, liebevoller Familienvater und manischer Schreiber. Sein Werk reicht von Welterfolgen bis hin zu...
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