Die Rekonstruktion ausgedehnter orofazialer Defekte nach onkologischen Resektionen, Traumata oder großen zystischen Läsionen ist nach wie vor eine große Herausforderung in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Der mikrovaskuläre freie Gewebetransfer hat sich als Goldstandard für die Wiederherstellung der orofazialen Kontinuität, Funktion und Gesichtsästhetik etabliert. Der freie Fibularislappen (FFF), der freie Lappen des Subscapularis-Systems (einschließlich des lateralen Scapularis-Border-Lappens [LSBF] und des freien Lappens der Scapularis-Spitze [STFF]), der freie Lappen des Beckenkamms (ICFF) und der freie knöcherne Lappen des radialen Unterarms (ROFF) gehören zu den modernen Möglichkeiten der Rekonstruktion. Die anatomische Zuverlässigkeit und das Vorhandensein von ausreichend vaskularisiertem Knochen machen die Fibula zu einem unübertroffenen Lappen. Das reichliche Knochenangebot und die geringe Morbidität an der Spenderstelle sprechen für die Scapula als osseokutanen Lappen. Obwohl jeder Lappen seine spezifischen Vorzüge und Nachteile hat, ist die prognostische Abgrenzung der Anwendung entscheidend. Ziel dieser Studie ist es, die Ergebnisse der Oro-Fazial-Rekonstruktion mit mikrovaskulären freien Fibulalappen und Scapulalappen zu vergleichen, einschließlichBewertung der postoperativen Komplikationen, der Morbidität an der Entnahmestelle, der Behandlung von Komplikationen, der Notwendigkeit von Sekundäreingriffen und der Gesamtlebensdauer des Transplantats.
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