Der Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ist seit mehreren Jahrzehnten das Epizentrum schwerwiegender Sicherheitskrisen mit regionalen Auswirkungen. Geprägt durch anhaltende bewaffnete Konflikte, die Ausbreitung nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen, grenzüberschreitende Einmischungen und eine chronische institutionelle Instabilität, ist diese Region weiterhin mit struktureller Instabilität konfrontiert. Nach Angaben der UN (2021) sind mehr als 120 bewaffnete Gruppen in den Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu und Ituri aktiv, was die Wiederherstellung der staatlichen Autorität und die Friedenskonsolidierung erschwert. In diesem Klima der Spannung haben die Streitkräfte der Demokratischen Republik Kongo (FARDC), die lange Zeit als ineffektiv, undiszipliniert und teilweise in Ausschreitungen verwickelt wahrgenommen wurden, Schwierigkeiten, in den Augen der Bevölkerung eine legitime und glaubwürdige Schutzkraft darzustellen.
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