Milliarden im Nebel: Sechs Jahrzehnte Schweizer Rüstungsbeschaffung, die Krise von 2024 - 2026 und was sich ändern muss

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Bol Im Februar 2025 teilten die USA der Schweiz mit, der "Festpreis" fuer ihre neuen F-35-Kampfjets sei ein Missverstaendnis gewesen. Nachforderung: bis zu 1,3 Milliarden Franken. Das Parlament hatte sechs Milliarden bewilligt - auf eine Zusicherung hin, deren vertragliche Grundlage das Gegenteil vorsah. Ein Ausrutscher? Beat W. Meier zeigt das Gegenteil. Seit der Mirage-Affaere von 1964 - 66 Prozent Mehrkosten, ein zurueckgetretener Bundesrat - folgen die grossen Schweizer Ruestungsdebakel demselben Drehbuch. Der Autor nennt es die Signatur: Kredite, die nie halten. Information, die das Parlament zu spaet oder gar nicht erreicht - 2021 sollten die Daten der unterlegenen Kampfjet-Anbieter vernichtet werden, vor der Debatte. Ruecktritte statt Strukturaenderungen. Und Vertraege, deren Risiko die Behoerde unterschreibt, aber nicht durchdringt.Kampfjet-Anbieter vernichtet werden, vor der Debatte. Ruecktritte statt Strukturaenderungen. Und Vertraege, deren Risiko die Behoerde unterschreibt, aber nicht durchdringt.Von der Mirage ueber den nie gefechtstauglichen Panzer 68 bis zur Beschaffungskrise von 2024 bis 2026 - Aufklaerungsdrohne, Moerser, Patriot, Fuehrungssystem - dokumentiert dieses Buch Fall fuer Fall, Beleg fuer Beleg, aus Pruefberichten, Wortprotokollen und amtlichen Dossiers. Die Rechnung: konservativ 3,6, erweitert 7,9 Milliarden Franken.Der Befund ist unbequem und praezise zugleich: Es versagen nicht Menschen, es wirkt eine Struktur. Wo Besteller, Beschaffer und Aufsicht im selben Haus und derselben Hierarchie sitzen, produziert schon die pflichtgemaesse Arbeit das falsche Ergebnis. Doch das Buch endet nicht in der Anklage, sondern bei einem erprobten Ausweg - dem Schritt in die Unabhaengigkeit, den die Schweiz bei ENSI, FINMA und Swissmedic laengst gegangen ist.Beat W. Meier hat das Beschaffungswesen des Bundes als junger Ingenieur in Thun von innen gesehen, bevor er es von aussen zu dokumentieren begann. Sein Buch ist kein Empoerungsstueck, sondern ein Pruefraster - das Werkzeug, mit dem sich jede kommende Milliardenvorlage messen laesst, bevor sie bewilligt ist.Wohin die Sicherheitsmilliarden der Schweiz verschwinden, steht hier. Mit Belegen fuer jede Zahl.

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Im Februar 2025 teilten die USA der Schweiz mit, der "Festpreis" fuer ihre neuen F-35-Kampfjets sei ein Missverstaendnis gewesen. Nachforderung: bis zu 1,3 Milliarden Franken. Das Parlament hatte sechs Milliarden bewilligt - auf eine Zusicherung hin, deren vertragliche Grundlage das Gegenteil vorsah. Ein Ausrutscher? Beat W. Meier zeigt das Gegenteil. Seit der Mirage-Affaere von 1964 - 66 Prozent Mehrkosten, ein zurueckgetretener Bundesrat - folgen die grossen Schweizer Ruestungsdebakel demselben Drehbuch. Der Autor nennt es die Signatur: Kredite, die nie halten. Information, die das Parlament zu spaet oder gar nicht erreicht - 2021 sollten die Daten der unterlegenen Kampfjet-Anbieter vernichtet werden, vor der Debatte. Ruecktritte statt Strukturaenderungen. Und Vertraege, deren Risiko die Behoerde unterschreibt, aber nicht durchdringt.Kampfjet-Anbieter vernichtet werden, vor der Debatte. Ruecktritte statt Strukturaenderungen. Und Vertraege, deren Risiko die Behoerde unterschreibt, aber nicht durchdringt.Von der Mirage ueber den nie gefechtstauglichen Panzer 68 bis zur Beschaffungskrise von 2024 bis 2026 - Aufklaerungsdrohne, Moerser, Patriot, Fuehrungssystem - dokumentiert dieses Buch Fall fuer Fall, Beleg fuer Beleg, aus Pruefberichten, Wortprotokollen und amtlichen Dossiers. Die Rechnung: konservativ 3,6, erweitert 7,9 Milliarden Franken.Der Befund ist unbequem und praezise zugleich: Es versagen nicht Menschen, es wirkt eine Struktur. Wo Besteller, Beschaffer und Aufsicht im selben Haus und derselben Hierarchie sitzen, produziert schon die pflichtgemaesse Arbeit das falsche Ergebnis. Doch das Buch endet nicht in der Anklage, sondern bei einem erprobten Ausweg - dem Schritt in die Unabhaengigkeit, den die Schweiz bei ENSI, FINMA und Swissmedic laengst gegangen ist.Beat W. Meier hat das Beschaffungswesen des Bundes als junger Ingenieur in Thun von innen gesehen, bevor er es von aussen zu dokumentieren begann. Sein Buch ist kein Empoerungsstueck, sondern ein Pruefraster - das Werkzeug, mit dem sich jede kommende Milliardenvorlage messen laesst, bevor sie bewilligt ist.Wohin die Sicherheitsmilliarden der Schweiz verschwinden, steht hier. Mit Belegen fuer jede Zahl.


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  • 9783696313227
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