Krebs bleibt eine erhebliche Belastung für das öffentliche Gesundheitswesen im Sudan und erfordert quantitative Analysen zur Unterstützung von Präventions- und Kontrollstrategien. Unter Verwendung der Globocan-Schätzungen für 2020 modelliert diese Studie die Krebsinzidenz, die Mortalität und das kumulative Risiko in der sudanesischen Bevölkerung. Im Jahr 2020 gab es geschätzte 27.382 Neuerkrankungen und 17.055 Todesfälle. Die häufigsten Krebsarten waren Brust-, Kolorektal-, Non-Hodgkin-Lymphom-, Prostatakrebs und Leukämie, wobei die höchste Letalität ($N_d/N_c \approx \text{97,9}\%$) bei Speiseröhrenkrebs verzeichnet wurde. Die globale Sterblichkeitsrate (Steigung $\approx \text{0,534}$) deutet darauf hin, dass etwa drei Viertel der Neuerkrankungen zum Tod führen. Lineare und Potenzgesetz-Korrelationen (Gln. 1-7) beschreiben den kausalen Zusammenhang zwischen Inzidenz und Mortalität, während die Parameter ($\alpha = \text{1,011}$, $k = \text{0,559}$, $\gamma_i > 1$) Verhaltens- und Schweregradindizes ausdrücken. Geschlechtsspezifische Unterschiede sind evident, wobei Prostata- und Non-Hodgkin-Lymphom-Krebs bei Männern und Brust- sowie Kolorektalkrebs bei Frauen dominieren. Der Modellierungsrahmen bietet prädiktive Erkenntnisse zur Bewertung der Krebsdynamik und zur Verbesserung der Früherkennung sowie der Interventionen im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens im Sudan.
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