Die Straucherbse [Cajanus cajan (L.) Millsp.] (2n = 22) ist die zweitwichtigste Hülsenfrucht und spielt eine wichtige Rolle in der Subsistenzlandwirtschaft. Die Fusarium-Welke ist eine der größten Krankheitsgefahren, gefolgt von der Phytophthora-Fäule und dem Sterilitätsmosaik, die die Flächenerträge dieser Kultur beeinträchtigen. Um Ertragsverluste durch die Fusarium-Welke zu minimieren, ist es daher notwendig, diese Probleme auf molekularer Ebene anzugehen, indem Sorten entwickelt werden, die diesen biotischen Stressfaktoren widerstehen bzw. sie tolerieren und eine bessere Regenerationsfähigkeit nach Schäden aufweisen. In der vorliegenden Studie wurden RAPD- und SSR-Marker verwendet, um die 17 Genotypen der Straucherbse hinsichtlich ihrer Resistenz und Anfälligkeit gegenüber der Fusarium-Welke zu unterscheiden. Die Studie ergab zudem, dass aus der Tendenz resistenter und anfälliger Genotypen, sich in Clustern zu gruppieren, geschlossen werden kann, dass diese Genotypen einen gemeinsamen phylogenetischen Weg teilen und die Resistenz sowie Anfälligkeit gegenüber der Fusarium-Welke möglicherweise auf Mono- oder Oligogene zurückzuführen ist, die wiederum mithilfe effizienterer molekularer Markersysteme gezielt untersucht werden können.
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