Die Klagen, die die "Klimahaftung" des Staates geltend machen, nehmen seit etwa zwanzig Jahren stetig zu, sowohl auf internationaler Ebene (wie die Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof) als auch auf regionaler Ebene (vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte oder dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) und auf nationaler Ebene. Diese Klagen, die sich bislang im Wesentlichen auf Menschenrechtsverletzungen stützten, stießen jedoch auf mehrere vermeintlich unüberwindbare rechtliche Hindernisse: Verwässerung des Kausalzusammenhangs, Vielzahl der Verantwortlichen, Theorie der Gewaltenteilung usw. Jüngste Urteile nationaler Gerichte lassen jedoch vermuten, dass das innerstaatliche Recht es ermöglichen wird, staatliche Untätigkeit zu sanktionieren und Abhilfe zu schaffen. Dieser sowohl positivistisch als auch zukunftsorientiert angelegte Aufsatz untersucht zunächst die bestehenden Urteile und Klagen vor den nationalen Gerichten, um deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu ermitteln, bevor er die Möglichkeiten ähnlicher Rechtsbehelfe in Québec und Frankreich beleuchtet. Gerechtigkeit im Dienste des Klimas oder Gerechtigkeit für das Klima - das ist die Herausforderung dieses Werks.
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon, Amazon Marketplace.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: