Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den neuen Perspektiven der Hohen See angesichts des internationalen Mechanismus zum rechtlichen Schutz dieser Umwelt hinsichtlich der Verantwortung der Staaten in Fällen von Meeresverschmutzung. Ausgangspunkt ist dabei die zeitgenössische Entwicklung der Studien zum internationalen Umweltrecht - das im Wesentlichen auf dem Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung basiert - mit Schwerpunkt auf dem Übereinkommen von Montego Bay, das mit seiner ganzheitlichen rechtlichen Sichtweise des Meeres neue Wege beschritten hat. Darüber hinaus sollen die Schwächen im faktischen Bereich hinsichtlich der Haftung der verschmutzenden Staaten auf hoher See (von denen viele auf Lücken im internationalen Recht zurückzuführen sind) untersucht und die dringende Notwendigkeit aufgezeigt werden, einen neuen Parameter für die Governance der Hohen See mit einem integrierten und kooperativen Management zu schaffen, das sich auf die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der marinen Biodiversität konzentriert.
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