Neuer Caesar: Historischer Roman
Uitgelicht
|
18,10 |
Naar shop
|
|
18,10 |
Naar shop
|
|
32,61 |
Naar shop
|
Beschrijving
Bol
Alfred Neumanns "Neuer Caesar" ist ein historischer Roman über die Entstehung moderner Alleinherrschaft: Aus den Wirren revolutionärer und nachrevolutionärer Ordnung erhebt sich eine Figur, in der militärisches Genie, politisches Kalkül und mythische Selbststilisierung zusammenfallen. Neumann erzählt weniger als chronistischer Historiker denn als psychologisch geschulter Romancier; sein Stil ist konzentriert, dramatisch zugespitzt und von jener skeptischen Intelligenz geprägt, die Macht nicht bewundert, sondern analysiert. Im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit erscheint das Buch als Reflexion über Caesarismus, Führerkult und die Verführbarkeit politischer Gesellschaften. Alfred Neumann, 1895 in Lautenburg geboren und später als deutsch-jüdischer Schriftsteller ins Exil gedrängt, war besonders für seine historischen Romane bekannt. Seine Stoffwahl verrät ein anhaltendes Interesse an Krisenzeiten, an Intrige, Loyalität, Verrat und den moralischen Kosten politischer Größe. Die Erfahrung des zusammenbrechenden Europas und der Aufstieg autoritärer Bewegungen dürften seine Darstellung eines "neuen Caesar" entscheidend geschärft haben. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Erzählkunst nicht als Kostümstück, sondern als Erkenntnisform schätzen. "Neuer Caesar" verbindet Spannung mit politischer Diagnose und bleibt gerade dort eindringlich, wo es zeigt, wie Geschichte von Menschen gemacht wird, die sich selbst für ihr Schicksal halten.
Alfred Neumanns "Neuer Caesar" ist ein historischer Roman über die Entstehung moderner Alleinherrschaft: Aus den Wirren revolutionärer und nachrevolutionärer Ordnung erhebt sich eine Figur, in der militärisches Genie, politisches Kalkül und mythische Selbststilisierung zusammenfallen. Neumann erzählt weniger als chronistischer Historiker denn als psychologisch geschulter Romancier; sein Stil ist konzentriert, dramatisch zugespitzt und von jener skeptischen Intelligenz geprägt, die Macht nicht bewundert, sondern analysiert. Im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit erscheint das Buch als Reflexion über Caesarismus, Führerkult und die Verführbarkeit politischer Gesellschaften. Alfred Neumann, 1895 in Lautenburg geboren und später als deutsch-jüdischer Schriftsteller ins Exil gedrängt, war besonders für seine historischen Romane bekannt. Seine Stoffwahl verrät ein anhaltendes Interesse an Krisenzeiten, an Intrige, Loyalität, Verrat und den moralischen Kosten politischer Größe. Die Erfahrung des zusammenbrechenden Europas und der Aufstieg autoritärer Bewegungen dürften seine Darstellung eines "neuen Caesar" entscheidend geschärft haben. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Erzählkunst nicht als Kostümstück, sondern als Erkenntnisform schätzen. "Neuer Caesar" verbindet Spannung mit politischer Diagnose und bleibt gerade dort eindringlich, wo es zeigt, wie Geschichte von Menschen gemacht wird, die sich selbst für ihr Schicksal halten.