Dieses Buch untersucht die Verbreitung, den Zugang und die Nutzung von Informationen zum Klimawandel für Anpassungszwecke durch Kleinbauern in Gemeinschaftsbetrieben im Distrikt Matobo im Südwesten Simbabwes. Es untersucht zudem, ob und wie die Schnittstelle zwischen Informationssystemen für indigenes Wissen zum Klimawandel und meteorologisch basierten Klimaprognosesystemen den Bauern bei der Erstellung von Anpassungsportfolios hilft. Diese empirische Analyse stützt sich auf zwei konzeptionelle Rahmenwerke, nämlich das Rahmenwerk zur Anpassung an den Klimawandel von Ribsey et al. (1999) und Hansens (2002) fünf Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vorhersage. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Verfügbarkeit (und Zugänglichkeit) von Informationen zum Klimawandel im Distrikt Matobo sehr begrenzt ist. "Wohlhabende" Haushalte hatten besseren Zugang zu Informationsquellen wie Radio und Fernsehen und waren daher im Vergleich zu armen Haushalten besser über den Klimawandel informiert. Arme Haushalte mit begrenztem Wissen über den Klimawandel waren daher weniger gut gerüstet, fundierte Anpassungsentscheidungen zu treffen. Arme Kleinbauern nutzen in erster Linie indigene Klimaprognosesysteme als Wissensgrundlage für die Anpassung an den Klimawandel.
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