Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse von öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) im Gesundheitswesen der Schweiz, Österreichs und Italiens. Als theoretische Grundlage dienen das "New Public Management" und die Österreichische Schule der Nationalökonomie. Es enthält eine Beschreibung aller drei Gesundheitssektoren. Die Primärdaten bestehen aus 18 Experteninterviews, die mittels der zusammenfassenden Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden. In der Schweiz gibt es keine ÖPP im Gesundheitswesen. Der Hauptgrund dafür sind die intakten öffentlichen Finanzen. In Österreich sind PPPs in Bereichen wie Facility Management und Instandhaltung zu finden. Es gibt jedoch auch andere Beispiele, wie etwa das Krankenhaus in Oberndorf. Italien ist ein großer Markt für PPPs im Gesundheitswesen, da private Partner zur Finanzierung benötigt werden. Krankenhäuser sind ein schwieriger Markt für den Wettbewerb. Die Beteiligung privater Investoren und Unternehmen verändert das Gesundheitswesen; ein Wettbewerb um Patienten ist eine der Folgen.
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