Eine Laienbühne in einer deutschen Kleinstadt probt Don Quijote und stolpert dabei über die eigenen Lebenskrisen.Werner, frühverrentet und geschieden, klammert sich an die vielleicht letzte große Rolle seines Lebens: Don Quijote. Lena, alleinerziehende Mutter, weigert sich, Dulcinea als stumme Idealfigur zu spielen, und kämpft für ihre eigene Stimme. Martin hält alle zusammen, ohne zu fragen, warum er eigentlich dabei ist. Und Tobias singt, obwohl er es nicht gut kann. Oder gerade weil.Zwischen improvisierten Requisiten, gescheiterten Proben und einem Staubsauger als Streitross verschwimmen die Grenzen zwischen Bühne und Wirklichkeit. Ein tragikomischer Roman aus Bad Waldsee über Idealismus, Selbstbilder und den Mut, gegen die eigenen Windmühlen anzureiten.
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