Ohne sie kein Evangelium: Frauen im Neuen Testament und ihre verschwiegene Bedeutung

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Bol Das Buch geht den Spuren von Frauen im Neuen Testament nach. Es zeigt, dass sie dort nicht erst nachträglich wichtig gemacht werden müssen, sondern längst in den Texten stehen: Maria Magdalena am Ostermorgen, die Samaritanerin am Brunnen, Maria von Bethanien zu Jesu Füßen, Frauen unter dem Kreuz, Johanna und Susanna im Umfeld Jesu, Lydia, Phoebe, Junia und andere Frauen in den frühen Gemeinden.Dabei geht es nicht um eine moderne Korrektur von außen, sondern um ein genaueres Lesen. Viele dieser Frauen erscheinen an entscheidenden Stellen der neutestamentlichen Überlieferung. Sie hören, fragen, bleiben, tragen, bezeugen, öffnen Häuser, unterstützen Gemeinden und werden zu Stimmen des Evangeliums. Trotzdem wurden sie in der späteren kirchlichen Erinnerung oft kleiner, leiser oder anders gelesen. Aus Zeuginnen wurden Randfiguren, aus Leiterinnen Gastgeberinnen, aus einer Apostelin wurde zeitweise lieber ein Mann.Das Buch will diese Verschiebungen sichtbar machen, ohne die biblischen Texte zu überdehnen. Es romantisiert Frauen nicht und macht aus ihnen keine makellosen Gegenfiguren zu Männern. Es liest ruhig, erzählerisch und aufmerksam: Was steht wirklich da? Was wurde später daraus gemacht? Und was verändert sich, wenn man nicht mehr an diesen Frauen vorbeiliest?"Ohne sie kein Evangelium" ist kein theologisches Fachbuch und kein kirchenpolitisches Kampfprogramm. Es ist ein literarisch-essayistischer Blick auf bekannte Texte, die mehr erzählen, als man ihnen lange zugetraut hat. Im Mittelpunkt steht die einfache, aber folgenreiche Entdeckung: Frauen stehen im Neuen Testament nicht am Rand. Man hat nur später den Rand breiter gemacht.

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Das Buch geht den Spuren von Frauen im Neuen Testament nach. Es zeigt, dass sie dort nicht erst nachträglich wichtig gemacht werden müssen, sondern längst in den Texten stehen: Maria Magdalena am Ostermorgen, die Samaritanerin am Brunnen, Maria von Bethanien zu Jesu Füßen, Frauen unter dem Kreuz, Johanna und Susanna im Umfeld Jesu, Lydia, Phoebe, Junia und andere Frauen in den frühen Gemeinden.Dabei geht es nicht um eine moderne Korrektur von außen, sondern um ein genaueres Lesen. Viele dieser Frauen erscheinen an entscheidenden Stellen der neutestamentlichen Überlieferung. Sie hören, fragen, bleiben, tragen, bezeugen, öffnen Häuser, unterstützen Gemeinden und werden zu Stimmen des Evangeliums. Trotzdem wurden sie in der späteren kirchlichen Erinnerung oft kleiner, leiser oder anders gelesen. Aus Zeuginnen wurden Randfiguren, aus Leiterinnen Gastgeberinnen, aus einer Apostelin wurde zeitweise lieber ein Mann.Das Buch will diese Verschiebungen sichtbar machen, ohne die biblischen Texte zu überdehnen. Es romantisiert Frauen nicht und macht aus ihnen keine makellosen Gegenfiguren zu Männern. Es liest ruhig, erzählerisch und aufmerksam: Was steht wirklich da? Was wurde später daraus gemacht? Und was verändert sich, wenn man nicht mehr an diesen Frauen vorbeiliest?"Ohne sie kein Evangelium" ist kein theologisches Fachbuch und kein kirchenpolitisches Kampfprogramm. Es ist ein literarisch-essayistischer Blick auf bekannte Texte, die mehr erzählen, als man ihnen lange zugetraut hat. Im Mittelpunkt steht die einfache, aber folgenreiche Entdeckung: Frauen stehen im Neuen Testament nicht am Rand. Man hat nur später den Rand breiter gemacht.


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  • 9783384925169
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