Die Bedeutung der Pädagogik für eine qualitativ hochwertige Lehre hat in den letzten zehn Jahren zur Etablierung der pädagogischen Forschung als eigenständige Disziplin geführt. Ein Großteil dieser Aktivitäten geht von Praktikern aus, die das Lernen und Lehren innerhalb ihres eigenen Fachgebiets und an ihrer eigenen Einrichtung bewerten. Dieses Buch untersucht die wichtigsten qualitativen und quantitativen Forschungs- und Datenerhebungsmethoden, die in der pädagogischen Forschung angewendet werden, und identifiziert die dabei auftretenden ethischen Fragen. Zwar verfügen britische Hochschuleinrichtungen über Richtlinien zur ethischen Überwachung von Forschungsaktivitäten, die unter ihrer Schirmherrschaft durchgeführt werden, doch wird die Einhaltung dieser Richtlinien im Hinblick auf die pädagogische Forschung unterschiedlich gehandhabt. Dieses Buch hinterfragt die weit verbreitete Annahme, dass Forschung im Kontext der pädagogischen Forschung einer strengeren Regulierung bedarf als andere, potenziell risikoreichere Aktivitäten. Das Buch schließt mit einigen Empfehlungen für den weiteren Weg hin zu einer verhältnismäßigen, transparenten und wirksamen ethischen Überprüfung pädagogischer Wissenschaft und Forschungsaktivitäten. Auch wenn sich diese Untersuchung und Analyse auf den britischen Hochschulsektor bezieht, werden die behandelten Themen bei einem internationalen Publikum auf Resonanz stoßen.
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