Diese Längsschnittstudie untersuchte Faktoren, die zum subjektiven Wohlbefinden von Hauptpflegepersonen von Angehörigen mit psychischen Erkrankungen beitragen können. Dabei wurden Persönlichkeitskonstrukte, Bewältigungsstrategien und die Belastung durch die Pflege untersucht. Zu den Persönlichkeitskonstrukten zählten Optimismus, die Fähigkeit zur Zielanpassung und uneingeschränkte Verbundenheit. Es zeigte sich, dass eine hohe Belastung zwar das subjektive Wohlbefinden beeinträchtigt, bestimmte Persönlichkeitsmerkmale und Bewältigungsstrategien jedoch die negativen Auswirkungen der Belastung abmildern können. So wurde beispielsweise festgestellt, dass Optimismus ein Prädiktor für ein besseres Wohlbefinden ist, insbesondere wenn die Belastung nicht hoch war; die Fähigkeit, unerreichbare Ziele loszulassen, ist ein Schutzfaktor, der ein besseres subjektives Wohlbefinden vorhersagt; ebenso ist die Fähigkeit, neue, erreichbare Ziele zu identifizieren und zu verfolgen, ein Schutzfaktor, es sei denn, man versucht, zu viele Ziele gleichzeitig zu verfolgen und läuft Gefahr, sich zu sehr zu verzetteln. Eine übermäßige Beschäftigung mit den Bedürfnissen anderer unter Ausschluss der eigenen Bedürfnisse (uneingeschränkte Hingabe) kann das Wohlbefinden beeinträchtigen. Bewältigungsstrategien waren meist emotionsbasiert, und Selbstvorwürfe waren in vielen Fällen die "Bewältigungsstrategie der Wahl".
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon, Amazon Marketplace.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: