Nichtübertragbare Krankheiten (NCDs) sind weltweit die häufigsten Todesursachen. Veränderungen im Lebensstil und die rasante Urbanisierung haben zu einer hohen Prävalenz von NCDs in städtischen Gebieten geführt. In einer explorativen Studie, die in einem städtischen Slum von Mumbai unter Verwendung des WHO-STEPS-I-Fragebogens durchgeführt wurde, sollte die Prävalenz von Verhaltensfaktoren für NCDs ermittelt werden. Zu diesem Zweck wurden 150 Personen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Studie ergab, dass fast die Hälfte (48,66 %) der untersuchten Population rauchlose Tabakprodukte in irgendeiner Form konsumierte und etwa 17 % der Population mindestens einmal in ihrem Leben Alkohol getrunken hatten. Männer gaben an, die Hauptkonsumenten von Tabak zu sein und rauchlose Tabakprodukte in hohem Maße zu konsumieren. Vierzehn Prozent der Population gaben an, in den letzten 12 Monaten Alkohol getrunken zu haben. Es zeigte sich, dass die Stichprobe der Studienpopulation weniger Obst und Gemüse verzehrte und zudem eine Ernährung mit hohem Gehalt an gesättigten Fettsäuren aufwies, was sie im späteren Lebensabschnitt anfällig für nichtübertragbare Krankheiten (NCDs) macht. All diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, wirksame gemeindebasierte Interventionsprogramme zu entwickeln, um die sich ausbreitende Epidemie nichtübertragbarer Krankheiten einzudämmen.
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