Probleme im Zusammenhang mit der Erschwinglichkeit von Wohnraum hängen eng mit wirtschaftlichen und sozialen Faktoren zusammen. Angesichts der zunehmenden Landflucht, steigender Immobilienpreise, eines geringen Einkommenswachstums und hoher Lebenshaltungskosten haben junge Erwerbstätige (YWH) Schwierigkeiten, Wohneigentum zu erwerben, insbesondere auf dem privaten Wohnungsmarkt in städtischen Gebieten. Die derzeitige Wohnungspolitik trägt kaum dazu bei, YWH den Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen. Unter Verwendung eines institutionellen Rahmens argumentiert diese Studie, dass der Staat dafür verantwortlich ist, allen Einkommensgruppen, insbesondere Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen, angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wenn die Marktbedingungen versagen, sollte der Staat für die Maximierung des Wohnwohlstands verantwortlich gemacht werden. Die Untersuchung der Probleme bei der Erschwinglichkeit von Wohnraum für YWH führte zu zwei wichtigen Faktoren, die zu berücksichtigen sind. Erstens haben die strukturellen Rahmenbedingungen der Wohnungspolitik und -programme YWH enttäuscht, da es ihnen schwerfällt, auf dem freien Wohnungsmarkt zu bestehen, und die Lücke an bezahlbarem Wohnraum vom Staat noch nicht geschlossen wurde. Zweitens wird die Handlungsfähigkeit von YWH - und nicht ihre Absicht, etwas zu tun - durch die formalen Strukturen beeinflusst.
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