Das beninische Heer präsentiert sich unaufhörlich in einer Fülle verbaler und nonverbaler Zeichen. Dies gilt auch für die Ränge und Bezeichnungen, die für den Semiotiker, der einen Blick hinter die Fassade des Militärs werfen möchte, von großem Interesse sind. Unsere Forschungshypothese basiert auf der Tatsache, dass die Sprache der Rangabzeichen in der beninischen Armee zwei Arten von Differenzierungen impliziert: zum einen vertikale, zum anderen aber auch horizontale. Das Ziel besteht darin, die sozialen Logiken zu verstehen, die durch militärische Symbole - in diesem Fall die Dienstgrade und Bezeichnungen - hervorgerufen werden. Die Untersuchung bestand aus der Verteilung von Fragebögen an 300 Soldaten verschiedener Waffengattungen und Dienstgrade innerhalb des Heeres, nämlich Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften. Zudem wurden etwa zehn halbstrukturierte Interviews sowie eine Literaturrecherche zur Semiologie und Semantik einerseits und zum Heer andererseits durchgeführt.
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