Dieses Buch bietet eine umfassende und vergleichende Studie des religiösen und spirituellen Ansatzes in der Lyrik von Robert Frost, einem bedeutenden amerikanischen Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts, und Bahinabai Chaudhary, einer analphabetischen, aber zutiefst begabten Marathi-Volksdichterin aus der Region Khandesh in Maharashtra, Indien; zwei bedeutende Dichter, die völlig unterschiedlichen kulturellen, sprachlichen und geografischen Hintergründen angehören. Trotz dieser Unterschiede weisen beide Dichter eine frappierende Ähnlichkeit in ihrer Wahrnehmung von Leben, Natur, Menschheit und dem Göttlichen auf. Ein wesentlicher Teil des Buches ist der Analyse des religiösen Ansatzes von Robert Frost gewidmet, dessen Lyrik eine tiefe Auseinandersetzung mit der Natur als symbolische und spirituelle Kraft widerspiegelt. Seine Religion ist nicht doktrinär, sondern philosophisch, verwurzelt in persönlicher Erfahrung, ethischem Ringen und einem ständigen "Liebesstreit mit der Welt". Im Gegensatz dazu präsentiert das Buch den religiösen Ansatz von Bahinabai Chaudhary als zutiefst hingebungsvoll, erfahrungsorientiert und im ländlichen Leben von Khandesh verwurzelt. Ihre Poesie spiegelt einen natürlichen Glauben wider, der durch die Bhakti-Tradition, die Annahme des Schicksals und eine innige Beziehung zu Gott als lebendige Präsenz im täglichen Leben geprägt ist.
AmazonPagina's: 140, Paperback, Verlag Unser Wissen
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