"Afrika hat sein Territorium durch die Festlegung geopolitischer Grenzen gestaltet, auf deren Grundlage sich die sogenannten 'modernen' Wirtschafts- und Sozialsysteme nach und nach entwickelt haben - zum Nachteil der traditionellen Systeme zur Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen." In Zentralafrika ist das Tri-Nationale-Schutzgebiet Sangha eines der lebendigen Beispiele für die Verbindung der Schutzgebiete Lobéké (Kamerun), Nouabalé-Ndoki (Kongo) und Dzangha-Sangha (Zentralafrikanische Republik). Es handelt sich um einen grenzüberschreitenden Raum, der dem Erhalt der Biodiversität gewidmet ist und unter der Zuständigkeit der Zentralafrikanischen Waldkommission (COMIFAC) steht.Heutzutage verdienen die anthropogenen Belastungen der Biodiversität durch Verstöße gegen Schutzgebiete besondere Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit stützt sich auf das internationale Umweltrecht, das dieses Werk den Lesern und Entscheidungsträgern zur Verfügung stellen möchte. Von den Entscheidungsträgern wird im Lichte dieses Werks beispielsweise die wirksame Einführung eines von den drei (3) Staaten harmonisierten Rechtsinstruments für geschützte, gemeinsame Arten - insbesondere der Fauna - erwartet, um den Schutz dieser Arten über internationale Grenzen hinweg besser zu gewährleisten.
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