Im Irak-Krieg 1992 fiel die Kriegsf?hrung mit der Berichterstattung zusammen: Das zivile Fernsehen zeigte Bilder, die kurz zuvor noch auf milit?rischen Kontroll-Monitoren zu sehen waren. Mittlerweile liefern Dienststellen der US-Armee komplette Datens?tze f?r Computerspiele. Virtuelle W?stenlandschaften mit Betonpisten und Strommasten pr?gen heute die Fantasie von Kindern und Jugendlichen wie fr?her einmal die Tunnel und Bergd?rfer von Spielzeugeisenbahnen. Das lexikalisch aufgebaute Kompendium untersucht die permanente Umwandlung von Kriegsbildern zu Unterhaltungsbildern und damit die Militarisierung der Imagination. Es geht darum, welche Bilder Kriege erzeugen und wie diese in der Kunst der Gegenwart aufgegriffen und gespiegelt werden. Beleuchtet wird diese Frage anhand von Fotografien, Videos, Computerspielen, Gem?lden und Rauminstallationen, unter anderem von Peggy Ahwesh, Oliver van den Berg, Kota Ezawa, Harun Farocki, Jean-Luc Godard, Richard Hamilton, Walid Raad, Martha Rosler,\nAllan Sekula und Hito Steyerl.
AmazonPagina's: 265, Editie: Eerste editie, Hardcover, Hatje Cantz Verlag
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