Silas Marner: Der Weber von Raveloe
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Beschrijving
Bol
George Eliots "Silas Marner" erzählt die Geschichte eines vereinsamten Webers, der nach religiösem Verrat und sozialer Ächtung in das ländliche Raveloe flieht und seine verlorene Bindung an die Welt zunächst durch gehortetes Gold ersetzt. Als dieses verschwindet und ein verlassenes Kind in sein Leben tritt, entfaltet der Roman eine präzise moralische Studie über Schuld, Zufall, Gemeinschaft und Erlösung. In seiner klaren, zugleich symbolisch verdichteten Prosa verbindet Eliot realistische Milieuschilderung mit märchenhaften Motiven und steht damit im Zentrum des viktorianischen Romans. George Eliot, das Pseudonym Mary Ann Evans', war eine der intellektuell anspruchsvollsten Stimmen des 19. Jahrhunderts. Ihre Beschäftigung mit Religion, Ethik, Philosophie und sozialer Beobachtung prägt auch dieses Werk. Als Autorin, die selbst kirchliche Gewissheiten hinterfragte und gesellschaftliche Außenseiterschaft kannte, gestaltet sie Silas' Weg nicht sentimental, sondern als psychologisch glaubwürdige Wiedergewinnung menschlicher Zugehörigkeit. Empfohlen sei "Silas Marner" allen Leserinnen und Lesern, die einen kompakten, kunstvoll komponierten Klassiker suchen. Der Roman belohnt genaue Lektüre durch seine feine Ironie, seine erzählerische Ökonomie und seine bleibende Frage, wodurch ein Leben Wert, Heimat und Sinn erhält.
George Eliots "Silas Marner" erzählt die Geschichte eines vereinsamten Webers, der nach religiösem Verrat und sozialer Ächtung in das ländliche Raveloe flieht und seine verlorene Bindung an die Welt zunächst durch gehortetes Gold ersetzt. Als dieses verschwindet und ein verlassenes Kind in sein Leben tritt, entfaltet der Roman eine präzise moralische Studie über Schuld, Zufall, Gemeinschaft und Erlösung. In seiner klaren, zugleich symbolisch verdichteten Prosa verbindet Eliot realistische Milieuschilderung mit märchenhaften Motiven und steht damit im Zentrum des viktorianischen Romans. George Eliot, das Pseudonym Mary Ann Evans', war eine der intellektuell anspruchsvollsten Stimmen des 19. Jahrhunderts. Ihre Beschäftigung mit Religion, Ethik, Philosophie und sozialer Beobachtung prägt auch dieses Werk. Als Autorin, die selbst kirchliche Gewissheiten hinterfragte und gesellschaftliche Außenseiterschaft kannte, gestaltet sie Silas' Weg nicht sentimental, sondern als psychologisch glaubwürdige Wiedergewinnung menschlicher Zugehörigkeit. Empfohlen sei "Silas Marner" allen Leserinnen und Lesern, die einen kompakten, kunstvoll komponierten Klassiker suchen. Der Roman belohnt genaue Lektüre durch seine feine Ironie, seine erzählerische Ökonomie und seine bleibende Frage, wodurch ein Leben Wert, Heimat und Sinn erhält.
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