Der offene, verteilte Ansatz des Webs und die zunehmende Verbreitung von Anwendungen und Diensten, die auf Beziehungen basieren, verändern sowohl die Art und Weise, wie wir Software entwickeln, als auch deren Funktionsweise und Interaktion untereinander. Infolgedessen entsteht eine neue Art von Anwendungen, und es werden neue Denkmodelle benötigt, um mit ihnen umzugehen. In diesem Sinne erscheinen soziale Maschinen als vielversprechendes Modell für die Softwareentwicklung. Es handelt sich jedoch um ein neues Thema, dessen Konzepte und Definitionen aus verschiedenen Forschungsbereichen stammen, was ein einheitliches Verständnis des Konzepts zu einer gewiss herausfordernden Aufgabe macht. Basierend auf praktischen Erfahrungen in unterschiedlichen Kontexten bietet dieses Buch eine kohärentere konzeptionelle Grundlage für das Verständnis sozialer Maschinen als einheitliches Paradigma zur Beschreibung, zum Entwurf und zur Implementierung neu entstehender, webfähiger sozialer Systeme.
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