Diese Studie konzentriert sich auf eine soziohistorische Analyse eines Modells freiwilliger Vereinigung: den senegalesischen Basketballverband (FSSB). Das strategische Modell von Crozier und Friedberg (1977) wurde gewählt, um die Funktionsweise des untersuchten Verbandes von 1960 bis 2000 zu analysieren. Es wurde eine eingeschränkte phänomenologische Methode angewandt, und die Entwicklung der Strategien erfolgte auf der Grundlage einer Inhaltsanalyse der 40 Interviews, die mit Führungskräften geführt wurden, die Positionen in den aufeinanderfolgenden Vorständen des FSSB innehatten. Es wurden mehrere Idealtypen von Strategien herausgearbeitet, die jeweils verschiedenen Akteursgruppen, aber auch den sechs verschiedenen Vorständen entsprechen, die von 1960 bis 2000 an der Spitze der FSBB standen. Im Allgemeinen lassen sich sowohl offensive als auch defensive Strategien seitens der gewählten und nicht gewählten Führungskräfte feststellen, aber auch eine Strategie der Technokratie seitens der abgeordneten Führungskräfte. Als Beispiel seien die Präsidenten genannt, die meist eine offensive Strategie verfolgen, die darauf abzielt, intern eine friedliche Atmosphäre zu schaffen und extern freie Hand zu haben.
AmazonPagina's: 168, Paperback, Verlag Unser Wissen
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