Manuel García schreibt über Machtspiele, die auf Vertrauen beruhen. Seine Figuren erkunden Grenzen, nicht um zu verletzen, sondern um sich selbst näherzukommen. In Pariser Apartments und sommerlichen Vororten entfaltet sich ein Begehren, das Disziplin und Hingabe vereint. Die Titelgeschichte erzählt von Patrick, dessen Lust an Strenge mehr ist als Provokation. "Sein Lächeln bat um Führung, nicht um Gnade."Zwischen nassem Fliesenboden und gedämpftem Licht entsteht ein Dialog aus Blicken und Atemzügen. García zeigt, dass Dominanz ohne Zärtlichkeit leer bleibt. Und wenn schließlich die Tür ins Schloss fällt, bleibt das Versprechen einer Fortsetzung im Raum.
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