Die Demokratische Republik Kongo nimmt eine zentrale Position in den globalen Wertschöpfungsketten für strategische Mineralien ein. Dennoch ist das Land nach wie vor durch eine geringeIndustrialisierung, einer strukturellen Abhängigkeit von Rohstoffexporten und anhaltender Armut. Dieses Buch analysiert die politischen Entscheidungen des kongolesischen Wirtschaftsmodells im Zeitalter der Globalisierung anhand einer kritischen Studie der Partnerschaftenund Wirtschaftsabkommen mit den USA und der damit verbundenen Dynamik der regionalen Integration.Anhand eines Ansatzes der politischen Ökonomie zeigt der Autor auf, dass diese Abkommen, die als Instrumente der Zusammenarbeit und Entwicklung dargestellt werden, dazu tendieren, einen modernen Merkantilismus zu reproduzieren, der durch die Externalisierung des Mehrwerts und die Schwächung der nationalen wirtschaftlichen Souveränität gekennzeichnet ist. Das Buch schlägt schließlich alternative Wege vor, die auf der lokalen Industrialisierung, dem Technologietransfer und ausgewogenen ausgewogenere internationale Partnerschaften.
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