Der § 3 EStG enthält ein ungeordnetes Sammelsurium von Steuerbefreiungen. Es wird mit Recht gefordert, der Vorschrift eine systematische Struktur zu verleihen. Dieser Aufgabe hat sich der Autor gestellt. Über einen klarsichtigen Ansatz ergeben sich Reformgedanken, an der sich Wissenschaft, Praxis und der Gesetzgeber zukünftig orientieren können. Das deutsche Einkommensteuergesetz enthält in § 3 EStG ein Sammelsurium von Steuerbefreiungen, ohne jegliche systematische Ordnung erkennen zu lassen. Seit vielen Jahren wird mit Recht gefordert, das Dickicht des Befreiungskatalogs zu durchforsten, nach den Rechtfertigungen der einzelnen Befreiungen zu fragen und der Vorschrift endlich eine systematische Struktur zu verleihen. Dieser Aufgabe hat sich der Autor gestellt. Die Studie kombiniert anerkannte Normengruppen des Einkommensteuerrechts mit dem Normzweck jedes einzelnen Befreiungstatbestandes. So ergeben sich spezielle Ordnungskategorien für die untersuchten Steuerbefreiungen, die sich folgerichtig in weitere Unterkategorien aufschlüsseln lassen. Das vermeintliche Ordnungshindernis durch hybride Befreiungszwecke einzelner Tatbestände weiß der Autor durch einen klarsichtigen Ansatz zu überwinden. Die Arbeit beinhaltet Reformgedanken, an der sich Wissenschaft, Praxis und in erster Linie die Gesetzgeber zukünftig orientieren können.
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