Die wirtschaftliche Rolle des Staates war und ist Gegenstand von Diskussionen in der Wirtschaftstheorie und insbesondere zwischen Heterodoxen und Orthodoxen. In unserer Analyse konnten wir drei Standpunkte dazu identifizieren, welchen Platz der Staat in der Wirtschaft einnehmen sollte. Liberales Denken, das die Unproduktivität des Staates durch die Themen Markteffizienz, Steuern, Schulden, Planung, Regulierung, Klassenkampf, individuelle Interessen und Interessengruppen, den politischen Zyklus und Erwartungen unterstützt. Dann die traditionellen Keynesianer, die weiterhin von der Notwendigkeit des Staates als produktivem Wirtschaftsakteur überzeugt sind, und zwar in den Bereichen Schuldenlast, Besteuerung, Zahlungsverzug und Regulierung, Planung, Beschäftigung, Arbeitgeber letzter Instanz, Funktionen des Staates sowie Währung. Schließlich sind die "Ökonomen der Synthese, die diese beiden antagonistischen Konzepte über verschiedene Themen wie die Produktion öffentlicher Güter, Defizite und Schulden, die Wirksamkeit der Wirtschaftspolitik entsprechend dem Wechselkurssystem, endogenes Wachstum usw. in Einklang bringt."
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