Träume eines Geistersehers, erläutert durch der Metaphysik

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Bol Immanuel Kants Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik ist eine scharfsinnige, ironisch gebrochene Untersuchung der Visionen Emanuel Swedenborgs und zugleich eine Selbstprüfung der zeitgenössischen Metaphysik. Zwischen gelehrter Abhandlung, satirischer Fallstudie und erkenntniskritischem Essay bewegt sich der Text an der Schwelle zu Kants kritischer Philosophie. Er zeigt, wie leicht spekulative Vernunft, wenn sie Erfahrung überschreitet, in Träume verfällt, ohne deshalb die Frage nach Geist, Seele und Jenseits einfach zu verwerfen. Der Königsberger Philosoph, 1724 geboren, schrieb das Werk 1766 in einer Phase intensiver Auseinandersetzung mit Leibniz-Wolffschem Rationalismus, englischem Empirismus und den Naturwissenschaften Newtons. Swedenborgs europäische Berühmtheit bot Kant einen exemplarischen Anlass: An ihr konnte er prüfen, ob metaphysische Behauptungen Erkenntnis liefern oder bloß systematisch veredelte Einbildung sind. Die Schrift verrät bereits jenen methodischen Ernst, der später in der Kritik der reinen Vernunft seine klassische Form findet. Empfohlen sei dieses Buch allen, die Kant nicht nur als strengen Systematiker, sondern als eleganten, skeptischen und überraschend literarischen Denker kennenlernen möchten. Es erschließt die Vorgeschichte der kritischen Philosophie und bleibt zugleich aktuell, wo religiöse Erfahrung, Okkultismus und wissenschaftlicher Anspruch einander berühren. Wer verstehen will, warum Aufklärung nicht Spott, sondern Disziplin der Vernunft bedeutet, findet hier eine glänzende Einführung.

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Immanuel Kants Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik ist eine scharfsinnige, ironisch gebrochene Untersuchung der Visionen Emanuel Swedenborgs und zugleich eine Selbstprüfung der zeitgenössischen Metaphysik. Zwischen gelehrter Abhandlung, satirischer Fallstudie und erkenntniskritischem Essay bewegt sich der Text an der Schwelle zu Kants kritischer Philosophie. Er zeigt, wie leicht spekulative Vernunft, wenn sie Erfahrung überschreitet, in Träume verfällt, ohne deshalb die Frage nach Geist, Seele und Jenseits einfach zu verwerfen. Der Königsberger Philosoph, 1724 geboren, schrieb das Werk 1766 in einer Phase intensiver Auseinandersetzung mit Leibniz-Wolffschem Rationalismus, englischem Empirismus und den Naturwissenschaften Newtons. Swedenborgs europäische Berühmtheit bot Kant einen exemplarischen Anlass: An ihr konnte er prüfen, ob metaphysische Behauptungen Erkenntnis liefern oder bloß systematisch veredelte Einbildung sind. Die Schrift verrät bereits jenen methodischen Ernst, der später in der Kritik der reinen Vernunft seine klassische Form findet. Empfohlen sei dieses Buch allen, die Kant nicht nur als strengen Systematiker, sondern als eleganten, skeptischen und überraschend literarischen Denker kennenlernen möchten. Es erschließt die Vorgeschichte der kritischen Philosophie und bleibt zugleich aktuell, wo religiöse Erfahrung, Okkultismus und wissenschaftlicher Anspruch einander berühren. Wer verstehen will, warum Aufklärung nicht Spott, sondern Disziplin der Vernunft bedeutet, findet hier eine glänzende Einführung.


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  • 9788027364442
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