Diese Studie analysiert die Auswirkungen von übermäßigem Vertrauen auf das Transaktionsvolumen und bezieht sich dabei auf die grundlegenden Arbeiten der Behavioral Finance. Anhand der Daten von 35 tunesischen Unternehmen (1999-2006) und mittels Granger-Kausalitätstests, einem VAR-Modell und Impulsantwortfunktionen zeigen die Ergebnisse eine signifikante Kausalität der Marktrenditen zum Volumen, was das Vorhandensein von Exzessvertrauen und dessen verstärkende Rolle auf die Handelsaktivität bestätigt. Eine weitere Analyse ermöglicht es, diesen Effekt vom Dispositionseffekt zu unterscheiden: Die anhaltende Beziehung zwischen vergangenen Marktrenditen und individuellem Volumen, selbst bei Kontrolle der wertpapierspezifischen Renditen, bestätigt das Übervertrauen als Haupttreiber des Volumens, was zeigt, dass die Handelsaktivität nicht auf den Dispositionseffekt reduziert werden kann.
AmazonPagina's: 192, Paperback, Verlag Unser Wissen
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