Um Deutschland geht es uns. Arnold Zweig
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Arnold Zweigs Weg vom Nietzscheaner und Kunstästheten der Vorkriegsjahre zum Zionisten, vom kurzzeitigen Kriegsjubler zum zeitweise bekennenden Pazifistenistgezeichnet von Brüchen wie von Kontinuitäten. Die "Hölle von Verdun", das Sterben in den Materialschlachten und die Reflexion der gesellschaftlichen Hintergründe des Ersten Weltkriegs wurden zentrale Themen seiner großen Romane. Auch die Schriften Martin Bubers und Gustav Landauers, vor allem aber die Lehre Sigmund Freuds haben seine Epik, Dramatik und Publizistik tief geprägt. Der Schock der Vertreibung durch die Nationalsozialisten und die Vereinsamung während der Emigration in Palästina verdüsterten sein Dasein erneut. Im Oktober 1948 kehrte er nach Ostberlin zurück. Wilhelm von Sternburgs Porträt des in der DDR Hochgeehrten und in der Bundesrepublik weitgehend mit Nichtachtung Gestraften regt an, das Werk Arnold Zweigs neu zu entdecken. Eine faktenreiche, mit Verve geschriebene Biographie über den Autor des weltberühmten Romans "Der Streit um den Sergeanten Grischa". Arnold Zweig, Jude und Sozialist, tief verwurzelt in deutscher Kultur, blieb ein Wanderer zwischen den Welten. Er war "ein >Neuerer < wie Joyce oder Döblin, ein > Experimentator < im > Formalen< gleich Brecht, Dos Passos oder Anna Seghers" (Hans-Albert Walter). Wilhelm von Sternburg ergründet die Größe und Tragik dieses Dichterlebens. In klugen Werkanalysen deutet er Zweigs Bild seiner Zeit und ihrer gesellschaftlichen Katastrophen, seine Erklärungen der menschlichen Triebe und Leidenschaften. "Die Maßstäbe der Zweig-Rezeption sind neu gesetzt." Junge Welt
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Arnold Zweigs Weg vom Nietzscheaner und Kunstästheten der Vorkriegsjahre zum Zionisten, vom kurzzeitigen Kriegsjubler zum zeitweise bekennenden Pazifistenistgezeichnet von Brüchen wie von Kontinuitäten. Die "Hölle von Verdun", das Sterben in den Materialschlachten und die Reflexion der gesellschaftlichen Hintergründe des Ersten Weltkriegs wurden zentrale Themen seiner großen Romane. Auch die Schriften Martin Bubers und Gustav Landauers, vor allem aber die Lehre Sigmund Freuds haben seine Epik, Dramatik und Publizistik tief geprägt. Der Schock der Vertreibung durch die Nationalsozialisten und die Vereinsamung während der Emigration in Palästina verdüsterten sein Dasein erneut. Im Oktober 1948 kehrte er nach Ostberlin zurück. Wilhelm von Sternburgs Porträt des in der DDR Hochgeehrten und in der Bundesrepublik weitgehend mit Nichtachtung Gestraften regt an, das Werk Arnold Zweigs neu zu entdecken. Eine faktenreiche, mit Verve geschriebene Biographie über den Autor des weltberühmten Romans "Der Streit um den Sergeanten Grischa". Arnold Zweig, Jude und Sozialist, tief verwurzelt in deutscher Kultur, blieb ein Wanderer zwischen den Welten. Er war "ein >Neuerer < wie Joyce oder Döblin, ein > Experimentator < im > Formalen< gleich Brecht, Dos Passos oder Anna Seghers" (Hans-Albert Walter). Wilhelm von Sternburg ergründet die Größe und Tragik dieses Dichterlebens. In klugen Werkanalysen deutet er Zweigs Bild seiner Zeit und ihrer gesellschaftlichen Katastrophen, seine Erklärungen der menschlichen Triebe und Leidenschaften. "Die Maßstäbe der Zweig-Rezeption sind neu gesetzt." Junge Welt
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