Bislang herrschte allgemein die Auffassung, dass die Schrödinger-Gleichung zur Klasse der nichtrelativistischen Gleichungen gehört; das heißt, die Modellierung eines Elementarteilchens mittels dieser Gleichung wurde nur dann als möglich angesehen, wenn die Geschwindigkeit ¿ des Teilchens um ein Vielfaches größer war als die Lichtgeschwindigkeit c im Vakuum. Die vorliegende Monografie zeigt jedoch, dass die Geschwindigkeit eines durch die Schrödinger-Gleichung beschriebenen Teilchens tatsächlich der Lichtgeschwindigkeit entsprechen kann. Dieser Umstand ermöglicht die Feststellung, dass die Schrödinger-Gleichung eine universelle Gleichung ist, da sie zur Modellierung von Teilchen mit beliebigen Geschwindigkeiten verwendet werden kann. Folglich gehört die Schrödinger-Gleichung sowohl zur nichtrelativistischen als auch zur relativistischen Klasse von Gleichungen; alles hängt von dem mathematischen Apparat ab, der zur Lösung dieser Gleichung verwendet wird.Die Übertragung der Schrödinger-Gleichung in die Klasse der relativistischen Gleichungen wurde durch die Ableitung eines Antiteilchenmodells, d. h. eines Modells der Antimaterie, ermöglicht. In diesem Fall findet ein Vernichtungsprozess zwischen einem Teilchen und einem Antiteilchen statt, der zu einem Teilchen führt, dessen Ruhemasse gleich Null ist.
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