Eine der offenen Fragen in modernen Demokratien ist nicht nur die Vertretung historisch diskriminierter Gruppen, sondern auch ihre Beteiligung am politischen Leben. Aus diesem Grund haben administrative und gerichtliche Wahlbehörden positive Maßnahmen ergriffen, die darauf abzielen, jegliche Ungleichheit bei der Ausübung der politisch-elektoralen Rechte dieser Gruppen zu beseitigen. In Guanajuato wurden die positiven Maßnahmen bis zu den Kommunalwahlen 2023-2024 umgesetzt, aber ihre Anfänge reichen bis ins Jahr 2018 zurück, als das Urteil TEEG-JPDC-84/2018 erging, in dem das örtliche Wahlgericht das Fehlen einer Regelung feststellte, die die politisch-elektoralen Rechte indigener Völker, Gemeinschaften und Einzelpersonen wirksam machen würde, und das Versäumnis der örtlichen Verwaltungsbehörde, den Schutz dieser Rechte zu gewährleisten.
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