Unternehmertum und Innovation: Zweite Auflage
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Beschrijving
Bol
Bei dem Versuch, den Hintergrund und das wissenschaftliche "Umfeld" zu beschreiben, als Schumpeters visionäre "Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung" (1912) herauskam, waren das klassische und neoklassische Denken sowie Marx' "Kapital" bereits seit einiger Zeit einer wissenschaftlichen Überprüfung durch die Fachwelt ausgesetzt. Weder in der klassisch-neoklassischen noch in der marxistischen Sichtweise kommt der Unternehmer explizit vor. Es ist Schumpeters wahrhaft bahnbrechende Interpretation des kapitalistischen Prozesses, in der der Unternehmer als solcher als "Pionier" und treibende Kraft in einem dialektischen Sinne im Mittelpunkt steht, und zwar als eine Art Bösewicht, als "Gegenpol" zum Marktsystem. In der Tat als ein Element, das ständig danach strebt, die zwingende Konkurrenz auszumanövrieren, die gegebenen Marktbedingungen "auszutricksen" und damit das "System" selbst herauszufordern; oder noch pointierter: wann und wo immer es möglich ist, Monopolist zu sein oder zu werden. Bezieht man dies auf das moderne Unternehmertum und seine zentrale Rolle in einem regionalen und globalen oder, genauer gesagt, in einem strukturellen und entwicklungspolitischen Kontext, so kann Schumpeters Vision heute, in Zeiten dynamischen Wandels, als Leitfaden für jede unternehmerisch orientierte Politikformulierung dienen.
Bei dem Versuch, den Hintergrund und das wissenschaftliche "Umfeld" zu beschreiben, als Schumpeters visionäre "Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung" (1912) herauskam, waren das klassische und neoklassische Denken sowie Marx' "Kapital" bereits seit einiger Zeit einer wissenschaftlichen Überprüfung durch die Fachwelt ausgesetzt. Weder in der klassisch-neoklassischen noch in der marxistischen Sichtweise kommt der Unternehmer explizit vor. Es ist Schumpeters wahrhaft bahnbrechende Interpretation des kapitalistischen Prozesses, in der der Unternehmer als solcher als "Pionier" und treibende Kraft in einem dialektischen Sinne im Mittelpunkt steht, und zwar als eine Art Bösewicht, als "Gegenpol" zum Marktsystem. In der Tat als ein Element, das ständig danach strebt, die zwingende Konkurrenz auszumanövrieren, die gegebenen Marktbedingungen "auszutricksen" und damit das "System" selbst herauszufordern; oder noch pointierter: wann und wo immer es möglich ist, Monopolist zu sein oder zu werden. Bezieht man dies auf das moderne Unternehmertum und seine zentrale Rolle in einem regionalen und globalen oder, genauer gesagt, in einem strukturellen und entwicklungspolitischen Kontext, so kann Schumpeters Vision heute, in Zeiten dynamischen Wandels, als Leitfaden für jede unternehmerisch orientierte Politikformulierung dienen.
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