In der frühen Entwicklungsphase, als die Gesellschaft noch einfache landwirtschaftliche Tätigkeiten ausübte, war die Weltbevölkerung sehr gering. Sie wurde auf etwa 250 Millionen geschätzt. Zu Beginn der industriellen Revolution, d. h. im 18. Jahrhundert, betrug die Weltbevölkerung etwa 0,5 Milliarden. Nach der industriellen Revolution stieg sie jedoch im 18. Jahrhundert an. Eine Reihe dramatischer technologischer Veränderungen und der Ausbau der Gesundheitsversorgung beschleunigten das Bevölkerungswachstum. Die rasante Wachstumsrate der Bevölkerung gab weltweit Anlass zur Sorge. Viele Industrieländer reagierten schnell darauf. Die Entwicklungsländer versuchen nach und nach, dieses rasante Wachstum einzudämmen. Dennoch ist die Bevölkerungswachstumsrate weiterhin stabil, was möglicherweise nicht mit den verfügbaren Ressourcen und dem Entwicklungsstand vereinbar ist. Dies wiederum führt zum Auftreten verschiedener sozioökonomischer Probleme. Daher versucht diese Studie, jene Variablen zu bewerten, die für das Auftreten einer hohen Bevölkerungszahl und eines hohen Bevölkerungswachstums im Untersuchungsgebiet verantwortlich sind. Sie wurde in einem der Entwicklungsländer, Äthiopien, durchgeführt. Im Allgemeinen liefert sie relevante Informationen für lokale politische Entscheidungsträger und dient als Ausgangspunkt für weitere Forschungsarbeiten.
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