Venus im Pelz (Ein Erotik und BDSM Klassiker)
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Venus im Pelz ist eine 1870 erschienene Novelle, die im Rahmen des Zyklus Das Vermächtnis Kains die Dialektik von Begehren, Macht und ästhetischer Selbstinszenierung untersucht. In der Geschichte Severins und Wandas entfaltet Sacher-Masoch eine psychologisch präzise Studie freiwilliger Unterwerfung, vertraglich geregelter Dominanz und der Verwandlung erotischer Fantasie in soziale Wirklichkeit. Der Stil verbindet realistische Beobachtung, symbolistische Bildlichkeit und gelehrte Anspielungen auf Antike und Kunstgeschichte; der Pelz wird zum emblematischen Zeichen einer kalten, zugleich verehrten Weiblichkeit. Leopold von Sacher-Masoch, 1836 in Lemberg geboren, war Jurist, Historiker und Erzähler des habsburgischen Vielvölkerraums. Seine Herkunft aus Galizien, seine Beschäftigung mit sozialen Randlagen, Geschlechterrollen und Herrschaftsverhältnissen sowie seine Sensibilität für folkloristische und kulturelle Grenzerfahrungen prägen diese Novelle. Dass sein Name später durch Krafft-Ebing zum Begriff des Masochismus wurde, zeigt die nachhaltige Wirkung seiner literarischen Analyse erotischer Machtstrukturen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen Klassiker der erotischen Literatur nicht als bloße Provokation, sondern als kunstvoll komponierte Untersuchung von Fantasie, Vertrag, Identität und Abhängigkeit verstehen möchten. Venus im Pelz bleibt ein Schlüsseltext der modernen Begehrensgeschichte.
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Venus im Pelz ist eine 1870 erschienene Novelle, die im Rahmen des Zyklus Das Vermächtnis Kains die Dialektik von Begehren, Macht und ästhetischer Selbstinszenierung untersucht. In der Geschichte Severins und Wandas entfaltet Sacher-Masoch eine psychologisch präzise Studie freiwilliger Unterwerfung, vertraglich geregelter Dominanz und der Verwandlung erotischer Fantasie in soziale Wirklichkeit. Der Stil verbindet realistische Beobachtung, symbolistische Bildlichkeit und gelehrte Anspielungen auf Antike und Kunstgeschichte; der Pelz wird zum emblematischen Zeichen einer kalten, zugleich verehrten Weiblichkeit. Leopold von Sacher-Masoch, 1836 in Lemberg geboren, war Jurist, Historiker und Erzähler des habsburgischen Vielvölkerraums. Seine Herkunft aus Galizien, seine Beschäftigung mit sozialen Randlagen, Geschlechterrollen und Herrschaftsverhältnissen sowie seine Sensibilität für folkloristische und kulturelle Grenzerfahrungen prägen diese Novelle. Dass sein Name später durch Krafft-Ebing zum Begriff des Masochismus wurde, zeigt die nachhaltige Wirkung seiner literarischen Analyse erotischer Machtstrukturen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen Klassiker der erotischen Literatur nicht als bloße Provokation, sondern als kunstvoll komponierte Untersuchung von Fantasie, Vertrag, Identität und Abhängigkeit verstehen möchten. Venus im Pelz bleibt ein Schlüsseltext der modernen Begehrensgeschichte.
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