Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zu den Überlegungen über die Zukunft eines mit seinen Diasporas versöhnten Staates, indem es neue Perspektiven für die Forschung und das öffentliche Handeln in Bezug auf die Herausforderungen der Staatsbürgerschaft im Zeitalter der Globalisierung eröffnet. Es bietet eine vergleichende Analyse der Rechtssysteme mehrerer afrikanischer Länder, darunter Senegal, Mali, Ghana, Kenia und Südafrika, um deren Konvergenzen und Divergenzen zu ermitteln und daraus nützliche Lehren für die Demokratische Republik Kongo zu ziehen.Die Studie zeigt ein Kontinuum zwischen zwei Modellen auf. Auf der einen Seite stehen Systeme, die dem Prinzip der Einmaligkeit und Ausschließlichkeit der Staatsangehörigkeit verpflichtet sind, wie Senegal und Mali, die ihre Gesetzgebung jedoch vor kurzem gelockert haben, um sich an die Realitäten der Diaspora anzupassen. Auf der anderen Seite stehen Staaten, die eine breitere Anerkennung der doppelten Staatsbürgerschaft angenommen haben, wie Ghana, Kenia und Südafrika.Diese verschiedenen Modelle stellen Inspirationsquellen für eine mögliche Reform des Staatsangehörigkeitsrechts in der DRK dar.
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